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Wie Physiker Probleme lösen: Darauf musst du erst einmal kommen!

Interview mit Marcel Camporelli

Grüß Dich Marcel. Bitte sag mir in Deinen Worten, was damals für Brickwork die Herausforderung war.

Unser Kunde, ein großer Küchenbauer, wollte ein automatisiertes, intelligentes Planungstool haben. Unser Produkt, Optibrick, hat sich immer mehr zu einer vollen Online-Dispositionslösung gemausert. Und da musste man auf dem Basis-System von Optibrick eine Planungs-Engine bauen, die aus Constraints wie Kapazitäten, Customer Satisfaction und so weiter eine automatische Planung erstellt.

Und da habt Ihr Ambrosys gebraucht? Ihr seid doch selbst eine Softwarefirma.

Wir sind selbst sehr stark im Umsetzen von Fullstack Software-Systemen, aber aus Gründen der Fokussierung wollten wir uns nicht tiefer in die Algorithmen der Automatisierung einarbeiten. Wir haben dann entschieden, das extern an Ambrosys zu vergeben - an das Markus-und-Markus-Team! Die haben schon viel mehr ähnliche Probleme gelöst, bei denen es um mathematische Optimierungsalgorithmen geht, als wir. Für uns wäre das eher ein Grenzgebiet gewesen. Wir hatten einen Proof of Concept, der aber nicht wirklich ausgereift war. Und da hat uns Ambrosys wirklich geholfen, das zu finalisieren und auf einen Stand zu bringen, der auch sicher funktioniert.

Für welche Einsatzzwecke würdest du Ambrosys denn empfehlen? Oder für welche Art von Kunden?

Es gibt wohl ganz verschiedene Arten von Kunden, die für Ambrosys infrage kommen. Also ich kann es eher für mich beantworten, ich möchte nicht sagen, dass sie nicht anderes auch sehr gut machen. Aber bei uns waren es jetzt wirklich mathematisch angehauchte, komplexe Optimierungsprobleme. Was vielleicht eine Spezialität ist bei Ambrosys: Ihre fachliche Herkunft. Es laufen dort sehr viele Physiker und Mathematiker herum. Das merkst du. Für die Probleme, die wir hatten, war das spitzenmäßig, eine große Qualität.

Wie geht denn ein Physiker an Probleme dran?

Ich würde sagen: Die haben einen mächtigen Werkzeugkasten von mathematischen, zum Teil logischen Tools, um Probleme zu lösen. Und sie haben dann auch die Gabe, bei ganz neuen Problemen zu verstehen: Welche Werkzeuge könnte ich für dieses Problem benutzen, wo ein anderer vielleicht gar nicht so draufkommen würde? Die verwenden dann z.T. Lösungen, die aus ganz anderen Bereichen kommen, aus der Thermodynamik oder was weiß ich, aber eben auch dein Problem bei der Kapazitätsplanung lösen können. Da musst du erstmal drauf kommen, oder! Und Physiker denken so.

Abgesehen vom Physiker-Werkzeugkasten: Wie fühlt es sich denn an, mit Ambrosys zu arbeiten?

Das Team haben wir als sehr kompetent erlebt. Auch offen und flexibel. Nett, kompetent, flexibel. Ich fand auch alle Leute, mit denen ich zu tun hatte, sehr, sehr angenehm im Umgang. Also ich bin eigentlich sehr positiv aus der Geschichte rausgegangen. Mit solchen Aufgaben werde ich bestimmt wieder zu ihnen gehen.

Herzlichen Dank, Marcel. Das war’s schon. So effizient sind die Schweizer!

Das ist sicher eine der Gemeinsamkeiten, die wir mit unseren Freunden aus dem "großen Kanton” haben…! Ciao!

 

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